02 Apr 2017 Sonntag
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Abendkasse: 17,00 €
Vorverkauf: 13,00 € (zzgl. Gebühr)
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MAMMAL HANDS

Jazz \ Folk \ Electronica

Mammal Hands sind ein Trio aus gleichgesinnten Musikern: Nick Smart (Piano), Jesse Barrett (Schlagzeug und Tabla) und Jordan Smart (Saxophon). Ihr zweites Album auf dem Label Gondwana Records heißt „Floa“, und in den 18 Monaten seit ihrem Debüt „Animalia“ haben sie eine wachsende Fangemeinde aufgebaut, sowohl in UK als auch im Ausland, die fasziniert ist von ihrer hypnotischen Verschmelzung von Jazz, Folk und Electronica: Sogar Bekanntheiten wie Bonobo, Gilles Peterson und Jamie Cullum. Wichtige Live-Auftritte waren Shows im King’s Place in London, im RNCM in Manchester vor allem auch ihr mitreißendes Debüt beim Montreal Jazz Festival (wo sie vorgestellt wurden als Teil des BBC Introducing Showcase). Diesem Konzert folgten weitere Einladungen in die USA und nach Kanada in diesem Jahr. Die Musiker schöpfen aus einer reichen Quelle von Inspirationen: von Sufi und schamanischer afrikanischer Trance-Musik, über irische und Osteuropäische Folklore bis hin zu Steve Reich und Philip Glass und weiter zeitgenössischer Elektronica. Ihre Musik basiert auf simpel anmutenden Ideen, deren Energie aus der Wiederholung rhythmischer Phrasen gewonnen wird. Für ihre elegante Weise, sich zwischen moderner Tanzmusik und Jazz zu bewegen, wurden sie bereits verglichen mit dem Portico Quartet und GoGo Penguin.

Die Musiker lernten sich im April 2012 kennen als sie Straßenmusik in Norwich spielten. Sie verstanden einander sofort und fühlten sich gegenseitig angezogen von ihrem offenen Zugang zum Musik machen. Die Brüder Nick und Jordan spielten bereits zusammen als Electronica-Duo, aber mit dem Einstieg von Schlagzeuger Jesse in die Band entwickelten sie einen außergewöhnlichen Sound aus ihrer Liebe zu Electro, Neuer Musik, Weltmusik und Jazz. Jesse’s Einflüsse sind weitreichend und beziehen aus seinem Unterricht beim Tabla Meister Sirishkumar Manji. Er mischt ausgeklügelte und komplexe rhythmische Grundmuster aus dem Tabla mit den melodischen Linien des Trios und verbindet dadurch das Schlagzeug mit den rhythmischen Strukturen der Songs. Jordan gibt eine Liebe zur DJ Kultur und zur Folklore vieler Orte der Erde, sowie die Einflüsse von Pharoah Sanders und John Coltrane in sein Spiel, während Pianist Nick sein Wissen über klassische Jazz Harmonien aber auch ein tiefes Interesse für Komponisten der Minimal Music (Terry Riley, Steve Reich, LaMonte Young), die seine Vorgehensweise beim Komponieren beeinflusst haben, einbringt in ein Streben nach hypnotischen, rhythmischen Mustern, die eine Basis bilden, auf die Jordan und Jesse aufbauen können. Diese einzigartige Kombination von Einflüssen und ihre ungewöhnliche Besetzung ohne Bass macht den Mammal Hands Sound besonders.